Götter

Götter gibt es wahrlich viele,
und sie sterben niemals aus.
„Göttlich“ sind auch ihre Ziele,
in dem „Götterkartenhaus.“

Blätter will man gern riskieren,
weil man an das Leben denkt.
Doch wer pokert, wird es spüren,
wie „sein Gott,“ das Schicksal lenkt.

Amor ist der Gott der Liebe,
Aphrodite liebt sie auch.
Venus schafft die schönsten Triebe,
samst dem Kribbeln in dem Bauch.

Bacchus lebt nicht an dem Bache,
wo der Wein und Honig fließt.
Wer sich ihm zum Bruder mache,
liebt den Rausch auch ungesüßt.

Neptun ist der Gott des Meeres,
und der Erde vieler Beben.
Seinen Zorn und der des Heeres,
zähmt man nicht durch Opferleben.

Ceres lässt die Halme blühen,
Kronos, Faunus ziehen gleich.
Roggen, Gerste, ihr Bemühen,
Ähren wiegen stark und reich.

Und Fortuna, diese Schöne,
bringt den Menschen öfters Glück.
Starker Glaube, leise Töne,
und die Hoffnung kommt zurück.

Götter gibt es wahrlich viele,
die man huldigt und verehrt.
Trost und Kraft für eigne Ziele,
wenn man gibt, nicht nur begehrt.

 

Twity, 12.04.2011
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