Die Sommerlinde

Unter vielen Linden,
Ende Monat Mai,
träumt man gern vom Sommer,
sehnt sich ihn herbei.

An den vielen Zweigen,
herzt es Blatt für Blatt,
von den gelben Blüten
werden Hummeln satt.

Unter ihrer Krone
lässt es sich gut denken,
nah des Baumes Rinde,
einen Kuss verschenken.

Mancher sucht nur Schatten,
unterm Liebesbaum,
lauscht gern Bienen, Vögeln,
im Lindenblüten-Raum.

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Twity, 24.05.2018
© by Twity-Autor

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Natur fängt vor der Haustür an

Natur fängt vor der Haustür an,
bei jedem kleinen Hundehaufen,
bei Straßenmüll und all den Kippen,
samt Einweg-Flaschen, die wir kaufen.

Ab Frühling nimmt er stetig zu,
mancher denkt bereits ans Grillen,
die Wiesen werden zugemüllt,
bei Sonne mag gern jeder chillen.

Verpackung und auch leere Dosen,
Fahrradketten fest am Baum,
die Umwelt leidet immer mehr,
in manchem Fluss treibt nicht nur Schaum.

Ein Ausflug ist oft wunderschön,
die Natur hat viel zu bieten,
wenn man sie stets sauber hält,
wird vielerorts der Tod vermieden.

Natur fängt vor der Haustür an,
bei Vögeln, Bienen, Schmetterlingen,
bei all den Tieren, die erkranken,
weil manche Menschen Qualen bringen.

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Twity-Autor, 30.04.2018
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Maiglöckchen nah am Wegesrand

Maiglöckchen nah am Wegesrand,
bist immer gern gesehen.
Doch nimmt dich jemand in die Hand,
dann ist es schon geschehen.

Das Unschuldsweiß zeigt nicht dein Gift,
es steckt in Stil und Blüten.
Auch wenn man dich getrocknet hat,
sind es keine Mythen.

Mein Herz erwägt das Hin und Her,
es kann von dir nicht lassen.
Dein Duft betört gar den Verstand,
die Hand muss dich umfassen.

Maiglöckchen im gezackten Kleid,
dein Weiß steht auch für Freude.
So brech‘ ich dich im Monat Mai,
verschenke dich noch heute.

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Twity-Autor, 24.04.2018
© by Twity-Autor

Die schneckenfesten Sommerblumen

 

Wie herrlich ist die Sommerpracht,

wenn dazu noch die Sonne lacht.

Doch manchmal kehren groß und klein

vereinzelt Wanderschnecken ein.

 

Um manchen Garten, manches Feld,

ist es deshalb schlecht bestellt.

Die nackten und die Weinbergschnecken

durchforsten zu gern alle Ecken.

 

Sie werden schnell zur Gartenplage

und gefährden seine Lage.

Doch mancher greift vorsorglich ein,

dann muss es Schneckenfestes sein.

 

Ein Lieschen was gar fleißig ist,

Begonien die kein Schneckchen frisst.

Cosmea, Bidens, Eisenkraut,

auf diese wird sehr gern vertraut.

 

Mit schmucken Körbchen, Sternendolden

liegt man richtig, liegt man golden.

Auch Mangold mögen Schnecken nicht,

der Endivien-Salat für sich spricht.

 

Tomaten bleiben auch verschont,

obwohl ringsum manch Schädling wohnt.

Tagilie, weißer Mauerpfeffer

sind ebenfalls ein guter Treffer.

 

Und auch der gelben Sonnenbraut

hat so mancher schon vertraut.

Schellen, Lilien, Sonnenhut

eignen sich zum Schutze gut.

 

Ansonsten muss man Schnecken sammeln,

damit die Pflanzen nicht vergammeln.

Mancher probiert Kalk und Bier,

streut Kaffeesatz in ihr Revier.

 

Doch mancher hegt den Gartensport

und wirft die Schnecken einfach fort.

Erfreut sich an dem Blumenbeet,

solange dieses blüht und steht.
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Twity, 24.07.2017

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Das Echo

Das Echo ruft mit weitem Schalle
was zuvor Spaßvogel rief,
gar dreifach und dann schloss die Falle,
es rollten Steine, ein Baum stand schief.

Die laute Stimme war sehr mächtig,
sie hörte man im ganzen Tal,
so mancher Wanderer war trächtig,
es gab gar viele an der Zahl.

Und sie probierten voller Freude,
so manchen dummen Wortschatz aus.
Vereinzelt rannten dann die Leute,
Geröll begrub fast Hund und Maus.

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Twity, 27.07.2017
© by Twity-Autor

Die Brückenbauer

Die Sonne und der Regen
haben sich verbunden.
Auf allen ihren Wegen,
werden sie gefunden.

Unterhalb der Wolken,
unterm Himmelzelt,
werden Menschen folgen,
auf der ganzen Welt.

Denn sie bauen Brücken,
wie den Regenbogen.
Mit Farben die beglücken,
bis sie dann weiter zogen.

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Twity, 21.04.2017
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Der schöne Mai

 

Der Mai ist grün, der Mai ist bunt,
das ist ein wunderbarer Grund
ihn fest in unser Herz zu schließen,
wenn überall Maiglöckchen sprießen.
Der Mai ist schön, der Mai ist warm,
an Vielfalt ist er niemals arm,
er ist besonders liebenswert,
noch nie hat jemand sich beschwert.

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Twity, 21.04.2017
© by Twity-Autor 

Alles kommt zu seiner Zeit

 

Der Lenz hat seine Pflicht erfüllt,
die Bäume schlagen aus.
Die grüne Hoffnung wird gestillt,
es mehrt sich Augenschmaus.

Egal wohin das Auge blickt,
die Welt ist wieder bunt.
So manche schöne Tulpe nickt,
der Frühling ist der Grund.

Die Fastenzeit ist nun vorbei,
es folgt das Osterfest.
Gar mancher schätzt das Osterei,
das Huhn, was jene presst.

Gar alles kommt zu seiner Zeit,
es gibt dem Dasein Sinn.
Oft wechseln Glück und Traurigkeit,
wie Tod und Neubeginn.

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Twity,
08.04.2017
© by Twity-Autor

Der alte Apfelbaum

 

Im Garten von Herrn Müller,
da steht ein Apfelbaum.
Er ist ein echter Knüller,
man staunt und glaubt es kaum.

Er ist zweihundert Jahre,
hielt manchen Krieg schon stand.
Manch Apfel streifte Haare,
er blieb, trotz Feuerwand.

Er half in Hungersnöten,
war Traumreich und Versteck.
Wenn seine Äpfel röten,
läuft keiner so schnell weg.

Er sah die Kinder toben,
und manche später sterben.
Den Zaun hat man verschoben,
es wechselten die Erben.

Doch er lebt einfach weiter,
der Sonne zugewandt.
Die Krone ist heut breiter,
er ist in „Bienenhand.“

Gar manche Äste fehlen,
das ist dem Baum egal.
Er könnte viel erzählen,
vom Glück und von der Qual.

Ihm ward es nie beschieden,
drum bleibt der Zeuge still.
Er kann noch manches bieten,
sofern sein Alter will.

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Twity-Autor 09.03.2017
© by Twity-Autor

Die Ankunft

 

Ein Glöckchen hier, ein Glöckchen da,
welch irdisches Entzücken.
Die Farben leuchten weiß, blau, gelb,
der Lenz muss sich nicht bücken.

Denn jede Zwiebel weiß genau
wie ihre Blüten werden.
Und jede treibt gar Jahr um Jahr,
die schönsten hier auf Erden.

Und weil dies Grund zur Freude ist,
mag jeder gern verweilen.
Gar manches Herz ist hocherfreut
beim Sonnenstunden-Teilen.

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Twity, 05.03.2017
@ by Twity-Autor