Lieben Dank

Ich danke dir von ganzen Herzen
und bin sehr froh weil es dich gibt.
Der Herrgott soll dich stets beschützen,
wenn er dich ebenso stark liebt.

Mein Dank passt schwerlich nur in Worte,
du bist ein wahrer Herzensengel.
Und brauchst du einmal Rat und Hilfe,
dann hilft dir gern dein großer Bengel.

Ich danke dir aus tiefster Seele
und wünsche dir tagtäglich Glück.
Ich werde immer an dich denken,
mit Wehmut blicke ich zurück.

Lieben Dank für dein Vertrauen,
jetzt kullern mir doch glatt die Tränen.
Danke Muttchen für die Liebe,
dies wollte ich nochmals erwähnen.

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Twity, 15.06.2017
© by Twity-Autor 

Wenn der Scheitel breiter wird

Wenn der Scheitel breiter wird,
das Grau sich stark vermehrt,
ist das Färben nicht so gut,
es ist sogar verkehrt.

Denn wenn man etwas älter ist,
ist Reife angesagt,
sie sieht man gut am weißem Haar,
und Mut hat - wer sie wagt.

Da hat man auch ein Vorteil von,
man wird glatt unterschätzt,
und liegt mehr auf der faulen Haut,
wenn keiner weiter petzt.

So manches geht viel leichter durch,
spielt man auf „Tattergreis,“
da hat man öfters seine Ruh',
und spart den Färbepreis.

Den setzt man dann im Kaffee um,
bei Touren und beim Sport,
schließlich fühlt man sich noch jung,
ist auch die Jugend fort.

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Twity, 03.05.2017
© by Twity-Autor 

Der Frieden

 

Frieden ist so unerlässlich,
für das Glück, den Lebensraum,
für Entwicklung und das Wachsen,
für die Freundschaft und den Traum.

Hässlich sind dagegen Kriege,
sie sind dumm und schaden nur,
ohne Schutz kann niemand leben,
weder Mensch noch die Natur.
 
Frieden ist wie Salz der Erde,
Frieden geht uns alle an,
unsre Liebe soll ihn stärken,
denn nur sie bringt ihn voran.

 
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Twity, 25.04.2017
© by Twity-Autor 


Ihr elenden Klagen

 

Ihr elenden Klagen,
wie könnt ihr es wagen,
ihr seht nur das Schlechte,
als ob es was brächte,
das ewige Jammern,
das furchtbare Klammern,
das Bitten und Flehen,
wer weint kann nicht sehen.
Ihr seid wie ein Stein,
beschwerend, gemein.
Euch fehlt jeder Blick
für Freude und Glück.

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Twity, 23.04.2017
© by Twity-Autor

 

Das Wagnis Leben

 

Wo sich die Liebe findet,
hört nicht das Sehnen auf.
Wer sich an Träume bindet,
nimmt Risiken in Kauf.

Die Herkunft kann entscheiden,
doch mancher von uns auch.
Denn Bildung lenkt beizeiten,
ist sie nicht Schall und Rauch.

Manch Leben gleicht dem Wetter,
der Sonne und dem Regen.
Für manchen kommt es fetter,
das kann sich wieder legen.

So ist es stets ein Hoffen,
ein Wagnis und ein Bangen.
Gar jeder ist betroffen,
will er zu Glück gelangen.


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Twity-Autor, 20.03.2017
© by Twity-Autor

Der alte Apfelbaum

 

Im Garten von Herrn Müller,
da steht ein Apfelbaum.
Er ist ein echter Knüller,
man staunt und glaubt es kaum.

Er ist zweihundert Jahre,
hielt manchen Krieg schon stand.
Manch Apfel streifte Haare,
er blieb, trotz Feuerwand.

Er half in Hungersnöten,
war Traumreich und Versteck.
Wenn seine Äpfel röten,
läuft keiner so schnell weg.

Er sah die Kinder toben,
und manche später sterben.
Den Zaun hat man verschoben,
es wechselten die Erben.

Doch er lebt einfach weiter,
der Sonne zugewandt.
Die Krone ist heut breiter,
er ist in „Bienenhand.“

Gar manche Äste fehlen,
das ist dem Baum egal.
Er könnte viel erzählen,
vom Glück und von der Qual.

Ihm ward es nie beschieden,
drum bleibt der Zeuge still.
Er kann noch manches bieten,
sofern sein Alter will.

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Twity-Autor 09.03.2017
© by Twity-Autor

Rassismus

Die Möhre sprach zum Chinakohl:
„Mach dich von diesem Acker.
Was interessiert mich denn dein Wohl,
dein Nachwuchs oder Macker.“

Da sprach der Kohl zum Möhrenkraut:
„Ich kann euch gut verstehen,
dass ihr den Fremden nicht vertraut,
ihr könnt ja gar nichts sehen.

Einst schiffte man uns übers Meer,
um die Kultur zu speichern.
Dann fuhr man uns genau hierher,
um Vielfalt zu bereichern.

Jetzt hoffen wir in diesem Land
und schlagen für euch Wurzeln.
Doch ihr steckt euer Haupt in Sand
und lasst nur Sprüche purzeln.“

Die Möhre schien ab­rupt devot
und kroch tief in die Erde.
Sie schämte sich und wurde rot,
und hofft auf die Offerte.

©  by Twity-Autor, 2014

Mach doch mal ein Päuschen

 

Mach doch mal ein Päuschen,
allerliebstes Kläuschen,
allerliebster Hans,
Bärbel, Susi, Franz.
Das schont nicht nur die Nerven,
drum lasst das Wortewerfen,
drum lasst das Wortgefecht,
sonst wird noch einem schlecht.
Mal so und so betrachtet,
wenn man was verachtet,
kommt es oft zurück,
und trübt das eigene Glück.

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Twity, 05.03.2017
@ by Twity-Autor

Das Leben

Das Leben ist gar ahnunglos,
es kann für uns nicht planen.
Nicht alles fällt uns in den Schoß,
das wussten schon die Ahnen.

An Fehlern trägt es keine Schuld,
die wir als Schicksal sehen.
Die schiefe Lage im Tumult,
wird weitere begehen.

Die Tränendrüse wird bemüht,
das Leben arg beschuldigt.
Die Psyche drückt auf das Gemüt,
was Mitleid selber huldigt.

Das Leben selber, es ist gut,
doch was wir daraus machen,
bedarf an schwarzen Tagen Mut,
zur Klärung mancher Sachen.

© Twity-Autor, 2011

Der Tag

 


Der Tag bricht an,
der Vorhang fällt,
im unbekannten Heute.
Wie ein Überraschungsei
überrascht er Leute.


Wird er gut, wird er schlecht? 
Dies steht wohl in den Sternen.
Denn er ist sehr wandelbar,
ändert öfters manche Lage,
dann sind sich Glück und Unglück nah.

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Twity-Autor, 03.02.2017
© by Twity-Autor