Die heißen Sommernächte

Die heißen Sommernächte,

sind in jungen Jahren schön.

Die Alten stöhnen auch

und wälzen sich im Bette,

anders, als man es gern hätte.

 

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Twity, 08.03.2017

© by Twity-Autor

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Sommerlaunen

 


Der Mond hat keine Eile,
die Sterne sind hellwach.
Die Nächte sind viel wärmer,
trotz dichtem Ziegeldach.

Der Wind ist unbeständig,
er wechselt immerzu.
Die Hitze in den Räumen
verflüchtigt nicht im Nu.

Dann prasselt warmer Regen,
er klopft ans Fensterbrett.
Er löscht den Durst der Erde,
gar mancher wälzt im Bett.

Und geht die Nacht dann träumen,
gibt auch der Regen auf.
Die Sonne scheint gar wieder,
das Celsius klettert rauf.

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Twity, 06.07.2017
© by Twity-Autor 


Der gemeine Flieder

Lilablauer, weißer Flieder
duftet alle Jahre wieder,
blüht wie auch in jedem Jahr,
einzigartig, wunderbar.

All die Bienen, Schmetterlinge
mögen Duft und süße Dinge,
wie auch Hummeln und Hornissen,
wollen sie ihn nicht vermissen.

Diese frühlingshaften Bäume,
Büsche der Syringa-Träume,
denn sie sind gar nicht gemein,
laden alle Flügler ein.

Sich zu stärken und zu laben,
gegen Hunger, für die Waben,
bis der Sommerflieder blüht,
der sich auch um sie bemüht.

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Twity, 06.05.2017
© by Twity-Autor

Des Frühlings Liebe

Den Frühling liebt gar jedermann,
doch er nur die Viola.
Für sie strengt er sich göttlich an,
für Veilchen, ohne Stola.

Mal sind sie blau, mal violett,
er kann sich kaum entscheiden.
Er findet sie besonders nett
und mag sie mehr verbreiten.

Denn er schätzt Bescheidenheit,
den Anstand und die Treue.
Verborgen bis zur Maienzeit,
betören sie aufs Neue.

Der Lenz versteckt sie wo er kann,
denn niemand soll sie finden.
Sonst pflückt noch einer ab und an,
um einen Strauß zu binden.

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Twity, 02.05.2017
© by Twity-Autor

Maienzeit

In der schönsten Frühlingszeit,
hallen Vogellieder.
Und so mancher Blütenbaum
zeigt sich traumhaft wieder.
 
Lichterfüllte Frühlingswiesen
laden ein zum Maientanz.
In den Gärten pflanzt man wieder,
mancher bindet einen Kranz.
 
In den Wäldern und den Tälern,
nahe aufgewachter Quellen,
schießen aus dem Humusboden
lieblich duftend die Maischellen.

Und so manches blaue Veilchen
säumt den lichten Waldesrand.
Wie die schönen Schlüsselblumen
sind auch sie mit Gott verwandt.



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Twity, 25.04.2017
© by Twity-Autor 

Der schöne Mai

 

Der Mai ist grün, der Mai ist bunt,
das ist ein wunderbarer Grund
ihn fest in unser Herz zu schließen,
wenn überall Maiglöckchen sprießen.
Der Mai ist schön, der Mai ist warm,
an Vielfalt ist er niemals arm,
er ist besonders liebenswert,
noch nie hat jemand sich beschwert.

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Twity, 21.04.2017
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Es zieht ein blaues Wolkenband

Es zieht ein blaues Wolkenband,
das graue ist entzwei.
Und wie von einer Geisterhand,
strömt warme Luft herbei.

Die Märzenbecher reihen sich
zwischen zartem Grün.
Die Osterglocken blühen frisch
als Teppich gelb und kühn.

Die Schwalben fliegen sonnenwärts
dem jungen Lenz entgegen.
Es blüht und grünt im Monat März,
die Hoffnung ist ein Segen.
 

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Twity, 01.03.2017
@ by Twity-Autor


 



Das grüne Band


Der Igel ist schon aufgewacht,
er inspiziert die Gärten.
Das Frühlingsband zog über Nacht,
um alles zu enthärten.


Dem Himmel fehlt die Farbe Blau,
das wird demnächst noch werden.
Denn Maler Lenz weiß es genau,
es grünt und blüht auf Erden.


Die Sonne hat sich eingestellt,
bald weiden wieder Kätzchen.
Und überall auf dieser Welt,
gibt es für sie ein Plätzchen.


Der Krokus bohrt sich durch das Reich,
ihm folgen Glockenspitzen.
Gar manches Herz wird butterweich,
wenn sie im Beete blitzen.
 


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Twity, 20.02.2017
@ by Twity-Autor

Der Winter ist gegangen


Der Winter ist gegangen,

der Frühling steht vorm Tor,
die Sonnenstrahlen fangen
das Eis von Wald bis Moor.

Es tauen Bach und Felder,
die Flora wacht früh auf,
und wird es nicht mehr kälter,
nimmt alles seinen Lauf.

Der Winter wird vertrieben,
der Frühling stellt sich ein,
da wir ihn alle lieben,
kann er nur schöner sein.

Bald bohren Frühlingsspitzen
aus Zwiebeln sich empor,
und weiße Glöckchen blitzen
aus ihrem Bett hervor.

Der Winter wird Geschichte,
den Spross treibt es hinaus,
vom Laubbaum bis zur Fichte,
treibt Lenz die Knospen raus.

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Twity, 27.01.2017
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Im Winterwald

 

Die letzte Nacht war bitterkalt,
so ließ ein Hase wissen.
Der Schnee wächst rasch im Winterwald,
lässt manches Tier vermissen.

Der frühe Morgen ist gespurt,
es liefen Fuchs und Reh.
Dies machen sie seid der Geburt,
doch seltener im Schnee.

Nicht immer kam das Flockenheer,
wenn Winter einmarschiert.
Die Stapfen führen kreuz und quer,
was einen schon berührt.

Wie herrlich ist der Märchenwald
im hohen Pulverschnee.
Die weißen Tannen tauen bald,
wie auch das Eis vom See.

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Twity, 22.01.2017
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