Im Garten der Erinnerung

Der Garten der Erinnerung,
ist oft privat und heilig.
Dort ist man meistens wieder jung,
es wird dort nie langweilig.

Dort hat das liebe Herz gepflanzt,
dort singen Geist und Kehle.
Es wird gelacht, verträumt getanzt,
doch manchmal weint die Seele.

Im Garten der Erinnerung, 
verblassen manche Sachen.
Und manche geben neuen Schwung,
weil sie uns glücklich machen.

Die schönen Dinge bleiben groß,
in unseren Gedanken.
Über manche wächst gar Moos,
und manche Blüten schwanken.

Im Garten der Vergangenheit,
kann man nichts umgraben.
Dort wächst nach Alter und nach Zeit,
was wir nicht mehr haben.

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Twity-Autor, 17.09.2018
© by Twity-Autor 

Aphorismen und Zitate – 2

Gerechtigkeit

„Wo sich die Paragraphen dehnen,
da hört Gerechtigkeit schnell auf!“

Kraftvolle Freude

„Mit der Freude kommt die Kraft, mit der Kraft Erfolge.
Was man nicht alleine schafft, fällt von keiner Wolke.“

Begreifen

„Manchmal begreifen wir erst viele Jahre später,
was wir mit unserem Tun angerichtet haben.
Manchmal sind die Folgen auch gleich ersichtlich.
Wir sollten den Mut haben zu jeder Zeit etwas zu
verändern und unser Handeln zu überdenken…“

Schicksal

„Es muss nicht alles eintreffen, was irgendwer vor
langer Zeit einmal sagte. Man kann auch seine
eigene Geschichte schreiben…“

Nur weil ich alt bin…

„Nur weil ich alt bin, muss ich nicht zwangsläufig
dümmer werden, nur weil ihr Jüngeren mit der
Zeit klüger werdet!“

In der Not

„In der Not vergisst mancher seine gute Kinderstube,
da ist jedes Mittel recht, um zu überleben.
Denn spätestens dann – wird der eine oder andere
Mensch zum wilden Tier!“

Ein gutes Wort

„Jeden Tag ein gutes Wort, eine gute Tat,
treibt die Traurigkeit  hinfort,
was den Arzt erspart!“

Druck

„Wer sich selber unter Druck setzt, erntet keinen Dank.
Denn er wird im schlimmsten Fall – davon höchstens krank!“

Der Neid

„Der Neid ist der schnellste Motor für Veränderung.
Ohne ihn gäbe es eine geringere Wertschätzung!“

Gleichheit

„Wir werden alle nackt geboren und wenn die Zeit
gekommen ist, muss jeder von uns im weißen Hemd gehen!“

Lachen

„Wer sich seine Kindheit bewahrt –
hat im Leben mehr zu lachen!“

Kritik

„Es ist nicht einfach Kritik auszuhalten,
wenn man selber nie Kritik übt!“

Anmerkung:
Alle Aphorismen und Zitate der Seite 1 und 2 sind im Jahre 2015-2017 entstanden.
Das Copyright liegt ausschließlich und allein bei Twity-Autor!

© Twity-Autor, 2017

Die Ankunft

 

Ein Glöckchen hier, ein Glöckchen da,
welch irdisches Entzücken.
Die Farben leuchten weiß, blau, gelb,
der Lenz muss sich nicht bücken.

Denn jede Zwiebel weiß genau
wie ihre Blüten werden.
Und jede treibt gar Jahr um Jahr,
die schönsten hier auf Erden.

Und weil dies Grund zur Freude ist,
mag jeder gern verweilen.
Gar manches Herz ist hocherfreut
beim Sonnenstunden-Teilen.

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Twity, 05.03.2017
@ by Twity-Autor

Die Hoffnung ist ein starker Trost

Die Hoffnung ist ein starker Trost,
sie wächst durch Zuversicht.
Sie ist verwurzelt mit dem Herz,
man spürt, doch sieht sie nicht.

Sie ist des Glaubens Wunderwerk,
für manche auch ein Halm.
Im Ganzen ist sie positiv,
ob mit und ohne Psalm.

Vertraue ihr zu jeder Zeit,
denn sie gibt Halt und Kraft.
Und siehst du in ihr einen Sinn,
dann hast du es geschafft.

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Twity, 15.11.2013
Copyright by Twity-Autor

Jeden Tag

 

Jeden Tag ein Kitzellachen,
jeden Tag ein Kuss, ein Wort,
und die Zeit für schöne Sachen,
treiben grauen Alltag fort.

Jeden Tag ein wenig Güte,
jeden Tag die helfend’ Hand,
und das liebend Herz behüte,
nutze täglich den Verstand.

Jeden Tag das Urvertrauen,
jeden Tag ein gutes Werk,
und stets auf die Liebe bauen,
auf das Pech kein Augenmerk.

Jeden Tag bewusstes Leben,
jeden Tag vom Glück ein Stück,
und der Dank wird sich erheben,
vielfach gibt er dir zurück.

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Twity, 27.12.2010
Copyright by Twity-Autor

Manchmal

Manchmal kommt mit großem Leid,
von irgendwo ein Zeichen.
Noch sperrst du dich,
doch mit der Zeit,
wird keine Träne reichen.

Der Zufall schaut nicht in das Herz,
und dennoch kann er mildern.
Ein neuer „Freund,“
schwächt Seelenschmerz,
kann deinen Kummer filtern.

Nicht als Ersatz, das wär‘ fatal,
als Chance für das Leben.
Noch leidest du,
die neue Wahl,
kann dir auch Freude geben.

 

© by Twity-Autor, 2011

Schneemannlied


Wo ist die Möhre hin?

Wo ist die Möhre hin?
Wer hat sie nur geklaut?

Da ich jetzt traurig bin,
da ich jetzt traurig bin,
bin ich nicht sehr erbaut.

Wo ist die Möhre hin?
Wo ist die Möhre hin?
Wer hat sich dies getraut?

Weil ich jetzt ohne bin,
weil ich jetzt ohne bin,
bin ich jetzt arg versaut.

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Twity, 14.01.2017
© by Twity-Autor

Geschichte

Sie kommt und geht, so ist der Lauf,
nicht jeder schreibt Geschichte.
Die Erde hat sie gleich zuhauf,
mancher gibt gar vorschnell auf,
macht seine so zunichte.


Doch mancher Kluge füllt den Kopf,
mit Träumen und mit Wissen.
Ergreift Gelegenheit beim Schopf,
und köchelt erst mit kleinem Topf,
er steigert sich beflissen.


Das macht ihn groß, weil er sich traut,
Erfolg kennt viele Namen.
Geschichte schreibt - wer sie erbaut,
wer Vorbild ist, nach vorne schaut,
er fällt gern aus dem Rahmen.



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Twity, 19.09.2016
© by Twity-Autor


 



 



Der Pflaumenbaum


Die Taube sitzt in meinem Traum,
ein Traum von einem Bäumchen.
Ich sehe, doch ich glaub' es kaum,
sie scheißt auf edle Pfläumchen.

Sie flattert mehrfach hin und her,
und pickt sich durch die Schalen.
Die Pflaumen selber sind zu schwer,
sind überreif und strahlen.

Auf einmal zieht sie einen Wurm
und bringt ihn heil zum Neste.
Sie fliegt zum nahen Glockenturm,
der Wind entsorgt die Reste.

Zu Boden fällt der blaue Schmaus,
ein Admiral ist schnell zur Stelle.
Der Edelfalter saugt sie aus,
und wartet noch, für alle Fälle.


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Twity, 25.08.2016
© by Twity-Autor