Der Nikolaus ist auf dem Weg

 


Der Nikolaus ist auf dem Weg,
er füllt die Kinderschuhe,
wenn Stiefel fein gesäubert sind,
erfreut er jedes liebe Kind,
bei Dunkelheit, in Ruhe.


Und wer nicht selber putzen kann,
da jung an Kinderjahren,
den bringt er rote Filzschuh an,
mit Rentier und mit Weihnachtsmann,
nur einzeln, nicht in Paaren.


Drum liebe Kinder gebt schön acht,
und schaut vor Tür und Betten,
er hat euch etwas mitgebracht,
war fleißig in der letzten Nacht,
und musste Träume retten.


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Twity, 30.11.16
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Der Winter ist in aller Munde

 


Der Winter ist in aller Munde,
er hat sich sichtbar durchgesetzt.
Im Eilgang macht er seine Runde,
er hat sich mit dem Frost vernetzt.


Nun weißen sie die roten Dächer,
und pulvern Land und Bäume ein.
Die Sonne zeigt sich deutlich schwächer,
gar manches wird verschwunden sein.


Kein Hund mag wirklich mehr nach draußen,
denn Straßen sind vereist und glatt.
Der Weihnachtsmann hat Ohrensausen,
da jeder zu viel Wünsche hat.


Der Winter ist in aller Munde,
romantisch fällt der weiße Schnee.
Mit jeder kalten Minusstunde,
gefriert so mancher schöne See.


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Twity, 25.11.2016
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Der Igel denkt an Winterschlaf

 


Der Igel denkt an Winterschlaf,

denn es ist merklich kalt.
So tippelt er beherzt und brav
zum Unterschlupf im Wald.

Sein Bäuchlein ist schon rund und dick,
nun wird es höchste Zeit.
Die Blätterhöhle ist nicht schick,
doch ist er Weg nicht weit.

Und einsam schläft der Igel ein,
bis ihn der Frühling weckt.
Dann wird er mehr als hungrig sein,
dann ist der Tisch gedeckt.

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Twity, 26.11.2016
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Im Garten blüht kein Blümelein

 

Im Garten blüht kein Blümlein,
die Bäume sind ganz leer,
der Winter lädt zum Kuscheln ein,
das fällt niemanden schwer.

Und wird es gänzlich warm ums Herz,
steigt immerhin die Freude,
das Thermometer erst ab März,
für Wetter, Land und Leute.

Und wenn der Sturm sich langsam legt,
an holden Weihnachtstagen,
dann wünscht man sich, das Hoffnung trägt,
und wird Prognosen wagen.

Im Garten blüht kein Blümelein,
der Winter gibt’s kaum her.
Die Glocken läuten Frieden ein,
und er berührt uns sehr.


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Twity, 24.11.2016
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Was ist das Leben lebenswert

 


Was ist das Leben lebenswert,

mit seinen Viel-Facetten,
doch wenn man es nicht selber ehrt,
dann läuft mitunter was verkehrt,
dann kommt es anders – als wir hätten.

Gedanklich ist es prinzipiell
das größte Glück auf Erden,
wahrhaftig jährt es sich zu schnell,
nicht jeder Tag ist freundlich, hell,
für jeden Weggefährten.

Und dennoch ist es wunderbar,
solange wir gern glauben,
die Träume, Wünsche werden wahr,
die Liebe blüht in jedem Jahr,
wenn wir es uns erlauben.

Wie wundervoll ist die Natur,
wenn wir sie nur erleben,
wenn Feld und Wald und weite Flur,
mal mit und ohne Sonnenuhr,
das Glück gleich tausendfach vergeben.

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Twity 13.11.2016
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Der Baum ist kahl


Der Baum ist kahl, sein Gold fiel ab,

die Lücken wurden breiter.
Die Sonnenstrahlen wurden knapp,
das stimmt schon traurig, leider.

Damit das Tief behoben wird,
erfreut ein Gutgedanke.
Auch wenn die Kälte noch so klirrt,
und ich vom Glühwein schwanke.

Es tröstet doch die Weihnachtszeit,
mit Funkel und Geglitzer.
Mit Mandelduft und weißem Kleid,
so manchen Hausbesitzer.

Vergessen ist des Baumes Gold,
das viele Blättersterben.
Dem Tannenbaum ist man jetzt hold,
und auch dem Zapfenfärben.

Der Baum ist kahl, bald ist Advent,
es üben schon die Glocken.
Die Zeit ist da, sie rennt und rennt,
will unsereins frohlocken.

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Twity, 07.11.2016
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Das Tun

 


Immer erschweren
Hadern und Wehren,
richtiges Tun.
Immer nur Wollen,
bringt nichts ins Rollen,
weiß auch ein Huhn.

Ständig verzichten,
kann viel vernichten,
auf lange Zeit.
Immer probieren, 
sonst wird man verlieren,
sonst tut es gar leid.

Man muss sie machen,
die Wünsche und Sachen,
sofern man gern will.
Wenn Zweifel siegen,
kann man nichts kriegen,
steht alles still.

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Twity, 07.11.2016
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