Du bist

Du bist (II)

Du bist der Stern, der Tag und Nacht
in meinem Leben Freude macht.
Du bist der schönste Augenblick,
ein kleines Wunder, das größte Glück.

Du zeigst mir das Leben, so wie es ist,
bist du nicht da, schon wirst du vermisst.
Mit dir mag ich in Wolken schweben,
durch Wiesen streifen, zur Freiheit streben.

Du bist das Beste was mir passiert,
von dir als Mensch bin ich tief berührt.
Du bist mein Leben, mein Stolz, mein Traum,
ich bin überglücklich und glaube es kaum.

Twity-Autor, 08.07.2016  (Überarbeitung der alten Verse, zusätzlicher
Vers und stellenweise Textänderung)

© by Twity-Autor 

(alte Fassung)

Du bist

Du bist der Stern, der Tag und Nacht,
in meinem Leben Freude macht.
Du bist der schönste Augenblick,
das kleine Wunder, das größte Glück.

Du zeigst mir das Leben, so wie es ist,
bist du nicht da, schon wird es trist.
Mit dir mag ich in Wolken schweben,
durch Wiesen streifen, zur Freiheit streben.

© by Twity-Autor, 2012

(ursprüngliche 1.Version)



 

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Der Klatschmohn

An einem gelben Felde,
da klatscht der rote Mohn,
es ist gar nichts zu hören,
nicht mal der kleinste Ton.

Es ist wie mit der Ente,
die zwar auch laufen kann,
sie lügt durchaus die Leser
horrende manchmal an.

Das würde ich nie machen,
ich dichte nur dazu,
beim Schwindeln bin ich ehrlich,
genauso wie auch du.

Ich nehme lieber Bären,
verflixt, ich komm' nicht drauf,
"da braucht ihr nicht zu lachen,"
den binde ich euch auf.

An einem alten Acker,
da steht der grüne Mohn,
er zittert, durch die Kälte,
ich selber schwitze schon...


Twity, 27.07.2016
© by Twity-Autor

Danke

Danke für die schönen Stunden,
lieben Dank für großes Glück,
für die längsten Lach-Sekunden,
und den wärmsten Augenblick.

Danke für die Herzensgüte,
lieben Dank für guten Rat,
für die schönste Schicksalsblüte,
und die liebevolle Art.

Danke für die Freudentränen,
danke für das Hoffnungspfand,
für die Schulter, für das Lehnen,
und das Streicheln meiner Hand.


Twity, 13.07.2011
Copyright by Twity-Autor

Der Hamster mit den dicken Backen

Es war einmal ein Hamster,
er gab nichts gerne her,
er stopfte dicht die Backen,
einst kam er übers Meer.

 

Er lief just sehr gemächlich,
zum übervollen Bau,.
dort kam es zum Gerangel
mit einer Hamsterfrau.

 

Denn die besagten Backen,
die stopft er omnivor,
und da sie prallvoll waren,
da kroch etwas hervor.

 

Es war ein kleines Heimchen,
gar äußerst delikat,
dies wollte sie verzehren,
auf ihre eigne Art.

 

„Das kommt nicht in die Tüte“,
denkt sich der Hamstermann,
und kämpft um jedes Beinchen,
so gut er eben kann.

 

Dies fand sie nicht sehr edel,
beleidigt zog sie ab,
sie holte gleich Verstärkung,
und die war nicht zu knapp.

 

Sie stürmten die Behausung,
und machten sie ganz leer,
dies brach das Herz des Hamstern,
jetzt gibt es ihn nicht mehr.

Twity, 26.07.2016

© by Twity-Autor

Trost

 

Es gibt mehr Gutes auf der Erde,

dies ist und bleibt ein großer Trost.

Zwar sind auch böse in der Herde,

und mancher ist zurecht erbost.

 

Die Mehrheit ist für starken Frieden,

die schwarzen Schafe leider nicht.

Den Glauben wollen sie verbieten,

sie löschen Namen und Gesicht.

 

Der Terror kennt nur seine Welt,

im Grunde sind sie arm und schwach.

Es geht um Macht und was gefällt,

beim Drohen unterm Götterdach.

 

Das Gute hat sehr feste Wurzeln,

Europa ist gar stark vereint.

Auch wenn gerade Tränen purzeln,

weil mancher durch Verluste weint.

 

Es gibt mehr Gutes auf der Erde,

dies gilt es weiter zu bewahren.

Damit die Wut zur Taube werde,

muss sie die Menschlichkeit erfahren.

 

Twity, 25.07.2016

© by Twity-Autor

Merci

Herzlich möchte ich dir danken,
für den Trost in schwerer Zeit,
für Verlässlichkeit und Liebe,
für das Ohr bei Traurigkeit.

Gerne mag ich mich bedanken,
für die Worte, die Geduld,
für die Hoffnung in den Stunden,
tief steh‘ ich in deiner Schuld.

Heute will ich dich umarmen,
leise sage ich „merci,“
denn ich bin wie neu geboren,
dies vergesse ich dir nie.

Twity, 24.07.2016

© by Twity-Autor

Ein Komet schweift um die Sonne

Ein Komet schweift um die Sonne,
er ist dabei recht schnell.
Der Schweif entsteht mit Wonne,
die Verglühung ist zur Stell‘.

Der Stern der gleitet nieder,
vom hohem Himmelszelt.
Die Englein sind Behüter,
beschützen diese Welt.

Wenn unten auf der Erde,
der Mensch zum Himmel schaut,
dann träumt die Menschenherde,
die gern’ auf Wunder baut.

Die Lichtlein – sie betören,
so manches liebe Herz.
Den Wunsch will man beschwören,
doch niemals einen Scherz.

So öffnet eure Augen,
vertraut dem Himmelsstern.
Ein Komet schweift um die Sonne,
das Glück ist nicht mehr fern.

 

Twity, 18.05.2009
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Götter

Götter gibt es wahrlich viele,
und sie sterben niemals aus.
„Göttlich“ sind auch ihre Ziele,
in dem „Götterkartenhaus.“

Blätter will man gern riskieren,
weil man an das Leben denkt.
Doch wer pokert, wird es spüren,
wie „sein Gott,“ das Schicksal lenkt.

Amor ist der Gott der Liebe,
Aphrodite liebt sie auch.
Venus schafft die schönsten Triebe,
samst dem Kribbeln in dem Bauch.

Bacchus lebt nicht an dem Bache,
wo der Wein und Honig fließt.
Wer sich ihm zum Bruder mache,
liebt den Rausch auch ungesüßt.

Neptun ist der Gott des Meeres,
und der Erde vieler Beben.
Seinen Zorn und der des Heeres,
zähmt man nicht durch Opferleben.

Ceres lässt die Halme blühen,
Kronos, Faunus ziehen gleich.
Roggen, Gerste, ihr Bemühen,
Ähren wiegen stark und reich.

Und Fortuna, diese Schöne,
bringt den Menschen öfters Glück.
Starker Glaube, leise Töne,
und die Hoffnung kommt zurück.

Götter gibt es wahrlich viele,
die man huldigt und verehrt.
Trost und Kraft für eigne Ziele,
wenn man gibt, nicht nur begehrt.

 

Twity, 12.04.2011
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Schöner alter Apfelbaum

Schöner alter Apfelbaum,
schüttle doch die Zweige.
Deine Äpfel sind schon rot,
die Höhe macht mich feige.

Deine Größe schwindelt mich,
auf der Sprossenleiter.
Deshalb steig‘ ich schnell hinab,
dies ist wohl gescheiter.

Und ich stell‘ den Besenstiel,
nahe deiner Wurzeln.
Warte bis ein Lüftchen weht,
und deine Kinder purzeln.

Sei nicht traurig, alter Baum,
wer braucht schon deinen Segen.
Irgendwann sind sie zu schwer,
dann hilft mir Wind und Regen.

Schöner alter Apfelbaum,
kannst sie nicht mehr halten.
Hast doch noch dein Blätterdach,
und ich die Apfelspalten.

Twity, 07.08.2013
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