Der Igel und das Stachelschwein

 


Ein Igel traf ein Stachelschwein, 
bei Nacht, in einem Zoo.
Er schlich sich leise bei ihm ein
und ward fürs Erste froh.

Insekten fand er weit und breit,
obwohl das Schwein nicht schlief.
Der Igel nahm sich seine Zeit,
war hungrig, nachtaktiv.

Auf einmal flog ein Stachelspieß,
das Schwein begann zu stampfen.
Es knurrte heftig, ziemlich fies
und störte ihn beim Mampfen.

Der Igel rollte sich gleich ein,
begann ihn anzufauchen.
Das Fressen ließ er vorerst sein,
er musste untertauchen.

.
Twity-Autor, 21.06.2018
© by Twity-Autor 
Advertisements

Was uns sehr zu Herzen geht

 

Was uns sehr zu Herzen geht,
ist Liebe, Freude, Trauer.
Für Hoffnung ist es nie zu spät,
Erfahrung macht uns schlauer.

Was uns sehr zu Herzen geht,
bringt uns Glück und Sorgen.
Weil beides oft von selbst vergeht,
baut man auf den Morgen.

Was uns sehr zu Herzen geht,
lässt uns freuen, leiden.
Was man gerne selber sät,
kann manchen Kummer meiden.

.
Twity-Autor, 21.06.2018
© by Twity-Autor

Ferienzeit

 

Hurra, hurra ist Ferienzeit,
die Schule wird geschlossen.
Im Stundenplan steht Fröhlichkeit,
die Sonne wird genossen.

Die Klassenstufe ist erreicht,
das Zeugnis ausgegeben.
Doch mancher ist dabei erbleicht,
ihm fehlte wohl das Streben.

Die Ferien sind für alle da,
für Lehrer, Eltern, Schüler.
Jetzt werden Sommerträume wahr,
wird es auch heißer, schwüler.

Sechs Wochen ohne Unterricht,
ohne MUSS und Wecker.
Das Pauken interessiert jetzt nicht,
denn Speiseeis schmeckt lecker.

Hurra, hurra ist Sommerzeit,
es locken Urlaub, Bäder.
So manche Freude steht bereit,
für Kinder, Mütter, Väter.

.
Twity-Autor, 14.06.2018
© by Twity-Autor

Das Froschkonzert

 


Ein Frosch übt sich im Frühkonzert,
er möchte sich verlieben.
Im Schilf hört man das laute Quaken,
dabei ist's nicht geblieben.

Die andren Frösche in dem Teich
und auch im nahen Weiher,
sie haben gleich mit eingestimmt,
bei dieser Hochzeitsfeier.

Schallblasen unterstützten sie,
bei jedem Quak und Laut.
Und jeder Knatter-Paarungsruf
hat auf Erfolg gebaut.

So kam es zu dem Froschkonzert,
es hielt bis abends an. 
Und bis die Sonne unterging,
stand mancher Frosch sein Mann.

.
Twity-Autor, 13.06.2018
© by Twity-Autor 

Frau Amsel


Frau Amsel sitzt auf einem Ast,

im Kirschbaum leuchten Kirschen.
Sie hält wie immer eine Rast,
um sich heranzupirschen.

Mit Drosseln teilt sie sich den Baum,
manch Star frisst aus der Krone.
Und siehe da, man glaubt es kaum,
kein Kirschbaum ist mehr ohne.

So manche Kirsche ist nicht rund,
manch halbe hängt am Stängel.
Und dies ist öfters auch der Grund,
für menschliches Gequengel.

Frau Amsel ist dies piepegal,
ihr Schnabel pickt schön weiter.
Die Vögel sind in großer Zahl,
da hilft nur noch die Leiter.

.
Twity-Autor, 11.06.2018

© by Twity-Autor

Aphorismen und Zitate – 2

Gerechtigkeit

„Wo sich die Paragraphen dehnen,
da hört Gerechtigkeit schnell auf!“

Kraftvolle Freude

„Mit der Freude kommt die Kraft, mit der Kraft Erfolge.
Was man nicht alleine schafft, fällt von keiner Wolke.“

Begreifen

„Manchmal begreifen wir erst viele Jahre später,
was wir mit unserem Tun angerichtet haben.
Manchmal sind die Folgen auch gleich ersichtlich.
Wir sollten den Mut haben zu jeder Zeit etwas zu
verändern und unser Handeln zu überdenken…“

Schicksal

„Es muss nicht alles eintreffen, was irgendwer vor
langer Zeit einmal sagte. Man kann auch seine
eigene Geschichte schreiben…“

Nur weil ich alt bin…

„Nur weil ich alt bin, muss ich nicht zwangsläufig
dümmer werden, nur weil ihr Jüngeren mit der
Zeit klüger werdet!“

In der Not

„In der Not vergisst mancher seine gute Kinderstube,
da ist jedes Mittel recht, um zu überleben.
Denn spätestens dann – wird der eine oder andere
Mensch zum wilden Tier!“

Ein gutes Wort

„Jeden Tag ein gutes Wort, eine gute Tat,
treibt die Traurigkeit  hinfort,
was den Arzt erspart!“

Druck

„Wer sich selber unter Druck setzt, erntet keinen Dank.
Denn er wird im schlimmsten Fall – davon höchstens krank!“

Der Neid

„Der Neid ist der schnellste Motor für Veränderung.
Ohne ihn gäbe es eine geringere Wertschätzung!“

Gleichheit

„Wir werden alle nackt geboren und wenn die Zeit
gekommen ist, muss jeder von uns im weißen Hemd gehen!“

Lachen

„Wer sich seine Kindheit bewahrt –
hat im Leben mehr zu lachen!“

Kritik

„Es ist nicht einfach Kritik auszuhalten,
wenn man selber nie Kritik übt!“

Anmerkung:
Alle Aphorismen und Zitate der Seite 1 und 2 sind im Jahre 2015-2017 entstanden.
Das Copyright liegt ausschließlich und allein bei Twity-Autor!

© Twity-Autor, 2017

Aphorismen und Zitate – 1

Zeitverstreichen

Wenn die Zeit Beine hätte,
würde sie nie fortlaufen.
Obwohl sie viel aushalten muss.
Und dennoch holt sie uns ein.

„Hätte ich vorher gewusst,
wie wandelbar die Zeit ist,
dann hätte ich mein Herz nie geöffnet!“

„Jeder hat eine Bildung,
die einen mehr – die anderen weniger und
manche eben nur die Einbildung.“

„Die Not bringt immer die schlimmsten
Eigenschaften hervor.“

„In der heutigen Zeit kann man doch
tatsächlich mit jedem Schwachsinn
Erfolg haben, wenn man nur von genügend
Schwachsinnigen umgeben ist.“

Der Regen spült das Blätterdach,
man muss ihn nicht verachten.
Denn Wasser hält das Leben wach,
dies sollte man beachten.

„Respektiere deine Feinde,
denn bei ihnen gerät man nicht in Vergessenheit.“

„Solange Menschen das Glück im Geld bzw.
in den materiellen Dingen suchen,
solange werden sie ihm hinterherlaufen…“

„Es gibt nichts, was es wert wäre,
einen Tag vermiesen zu lassen.“

„Sei geduldig und bescheiden,
dann wird jeder dich beneiden!“

„Das Leben – ist wie Kandiszucker.
Hart und süß. An ihm beißt man sich Zähne aus.“

„Das Schicksal lässt sich überwinden,
wenn wir die Kraft im Heute finden!“

„Aller Ursprung – ruht in jedem selbst!“

„Fantasie ist der Schlüssel zur ewigen Jugend!“

„Hinter jeder verschlossener Tür,
wartet eine neue Herausforderung.
Wer sie öffnet, wird an ihr wachsen.“

„Der Frieden findet sich in jedem Herzen,
dort – wo die Vernunft zu Hause ist.“

„Die Zukunft ist das Resultat des eigenen Verhaltens.
Glück und Schicksal werden von ihr getragen.“

„Lasten müssen wir alle tragen,
doch möchte ich niemals Esel sein und es einfach so hinnehmen!“

„Man kann viel zerreden und dabei auf der Stelle treten!“

„Hat man erst eine Mauer eingerissen,
baut sich bereits die nächste Mauer auf!“

„Lieber ein ehrliches Fettnäpfchen –
als eine lange Schleimspur!“

„Solange Menschen das Glück im Geld bzw.
in den materiellen Dingen suchen,
solange werden sie ihm hinterherlaufen!“

„Hinter den Mauern, kann Sehnsucht nur grenzenlos sein.
Wie sonst – könnte sie die Menschheit überleben!“

„Die Schwere des Lebens hängt von der Leichtigkeit der Gedanken ab.
Verspäte dich nicht, denn Glück kennt keine Lasten!“

„Gedanken sind spontan und ehrlich,
bevor sie einen Mund verlassen.
Was macht sie falsch und so gefährlich?
Das selbe Hirn, nur ohne Tassen.“

Poesie
erhellt die Welt
die Herzen fliegen.

Der Worte reich,
der Taler arm,
Poeten leben länger.

© Twity-Autor, 2015

Der Tag des Meeres


Blaues Meer mit hohen Wellen,
soweit die Augen reichen.
Doch der erste Blick ist falsch,
es treiben viele Leichen.

Durch den Müll, das Öl und Tüten,
Plastikmüll nicht nur am Strand.
Fischernetze zwischen Dosen,
alles durch des Menschen Hand.

Meerestiere müssen sterben,
leiden qualvoll vor sich hin.
Damit der Handel blüht und grünt,
die Unvernunft macht keinen Sinn.

Manchen Geldhai stört es nicht,
die Wirtschaft muss florieren.
Kein Gewissen hält sie auf,
weil sie gern mit Geld agieren.

Jedes Land ist da gefragt,
viele schwimmen mit den Bossen.
Das Meer stirbt aus, ist überfischt,
die beste Zeit ist längst verflossen.

Die Meere trüb, die Fische krank,
Gift, Verlogenheit, Versprechen.
Die Industrie braucht viel mehr Druck,
um dieses Elend zu durchbrechen.

Heute ist der Tag der Meere,
jedes Meer braucht seinen Schutz.
Wie auch Flüsse, Flora, Fauna.
Schluss mit allem Umweltschmutz!

.
Twity-Autor, 08.06.2018
© by Twity-Autor 

Abendstimmung

Die Sonne sinkt, der Mond schaut zu,
das Rot umhüllt den Abend.
Die Ruhe legt sich über Sand,
gar mancher schlendert Hand in Hand,
sich an der Stimmung labend.

Die Möwen ziehen übers Meer,
zur besten Abendstunde.
Und als das Zelt voll Sterne steht,
wünscht mancher das sie nie vergeht,
und feilscht um die Sekunde.

Der Leuchtturm blinkt, die Ferne schweigt,
die Wellen hört man brechen.
Und man genießt und schaut sich an,
damit das Herz empfangen kann,
mag keiner weiter sprechen.

© Twity-Autor, 2016

Abends

Abends kehrst du bei mir ein,
mit verzücktem Lächeln.
Und wir trinken edlen Wein,
die Gefühle schwächeln.

An der Tür, ein lautes Wort,
der Nachbar hat kein Wasser.
Er treibt mir die Bilder fort,
diese werden blasser.

Meine Liebe geht dahin,
wie auch die Gedanken.
Als ich aufgestanden bin,
musste ich kurz schwanken.

Doch dann ging ich mit Verdruss
zu der Türe Schwelle.
Mit dem Klopfen war dann Schluss,
dank meiner Wasserquelle.

Und der Nachbar ging klitschnass,
von mir gut gebadet,
ärgerlich und etwas blass,
was nicht wirklich schadet,

in sein Stübchen nebenan,
um sich gleich zu föhnen.
Und ich selber schlief alsdann,
ohne laut zu stöhnen.

© Twity-Autor, 2017