Der kleine Weihnachtsstern

Es war einmal ein Weihnachtsstern,
ihn hatten alle Kinder gern.
Man sah ihn gut von fern und nah,
sobald es dunkel, Abend war.

Vier Wochen war er gut zu sehen
und viele Kinder blieben stehen,
sie schauten gern zum Himmel rauf,
und mancher Wunsch stieg hoch hinauf.

Dann blinzelte der kleine Stern,
er hatte auch die Kinder gern,
und schickte nachts ein Weihnachtstraum
von einem schönen Lichterbaum.

Und als es Heiligabend war,
da kam gleich eine Sternenschar,
sie setzten sich aufs Bäumelein
und leuchteten die Weihnacht ein.

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Twity-Autor, 19.12.2018
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Frohe Weihnachten euch allen


Frohe Weihnachten euch allen,
eine wunderschöne Zeit.
Wenn die Weihnachtslieder hallen,
ist es endlich fast so weit.

Wenn das Glöckchen dann noch bimmelt,
mit dem hellen Weihnachtsklang,
werden Bäume angehimmelt,
schöne Weihnacht, habe Dank!

Kinder strahlen um die Wette,
Opa trinkt sein Weihnachtspunsch.
Mutter trägt die neue Kette,
niemand zieht heut einen Flunsch.

Frohe Weihnachten euch allen,
Liebe, Güte, Kerzenzeit.
Ob in Stuben oder Hallen,
für das Fest Besinnlichkeit.

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Twity-Autor, 19.12.2018
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Weihnachtslichter

Über Straßen, über Gassen
schwebt ein wunderschöner Flair.
All die weihnachtlichen Lichter,
machen gänzlich etwas her.

Sie berühren, sie verzücken,
viele Seelen lieben sie.
Jene atmen Weihnachtszauber
und ihr Herz geht auf wie nie.

Mancher fühlt sich froh und leichter,
ist beglückt durch diesen Bann.
Dieser wunderschöne Anblick
lässt uns strahlen, kommt gut an.

Weihnachtslichter, kleine, große,
durch die Dunkelheit betört,
funkeln in die Nacht hinein,
auf die jeder schwört.

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Twity-Autor, 12.12.2018
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Die Weihnachtshelfer

Eine kleine Weihnachtsfee
ist
aus dem Schlaf erwacht.
Sie spiegelt sich in einem See
und fliegt durch dunkle Nacht.

Die letzte Kerze brennt im Kranz,
Advent geht bald nach Hause.
Die Fee macht einen Freudentanz
und danach eine Pause.

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum“
schallt es im dichten Wald.
Ihr zartes Stimmchen hört man kaum,
denn es ist bitterkalt.

Sie stimmt sich für den Nordpol ein
und fliegt zum Weihnachtsmann.
Als Zauberfee und Helferlein
schaut sie nach dem Gespann.

Auch Wichtel packen tüchtig an,
wie Christkind und die Elfen.
Dies freut den alten Weihnachtsmann,
denn alle wollen helfen.

Ho,ho, es ist soweit,
der Weihnachtsstern ist nah.
Ihr Kinderlein, seid ihr bereit?
Der Weihnachtsmann ist da!

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Twity-Autor, 12.12.2018
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Früher gab es Schnee in Fülle

Früher gab es Schnee in Fülle,
im Winter hat es oft geschneit.
Darum standen rings um Straßen
weiße Männer weit und breit.

Ja, es waren gar nur Männer,
eine Schneefrau sah ich nie.
Möhren waren öfters Nasen
und der Schnee ging bis zum Knie.

Ausgediente dicke Mützen,
oder gar ein alter Topf,
trugen ihre weißen Köpfe,
und ihr Bauch so manchen Knopf.

Mancher nahm auch kleine Steine,
und sie wurden Augen, Mund.
Gab die Mutter Schal und Besen,
standen sie perfekt und rund.

Kinder rollten sich auf Wiesen,
mancher rutsche auf dem Po.
Hatte jemand einen Schlitten,
war er stolz und mächtig froh.

Skier fuhren über Pisten,
durch den Wald und die Natur.
Und man war gern länger draußen,
trotz der Kälte in der Flur.

Früher gab es Schnee in Fülle,
und die Luft war noch gesund.
Heute wird es immer wärmer,
jeder kennt dafür den Grund.

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Twity-Autor, 09.12.2018
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Die Vorweihnacht

Der Schnee lässt auf sich warten,
der Wind ist mild, fast warm.
Geschmückt sind Haus und Garten,
bekerzt des Leuchters Arm.

Advent ist angekommen,
das zweite Mal im Jahr.
Er hat es wohl vernommen,
der Wunsch nach Schnee ist da.

Doch dies schafft nur der Winter,
der Herbst geht sicher bald.
Dann freuen sich die Kinder,
ist es auch glatt und kalt.

Im Garten nässt die Tanne,
noch fehlt ein Baum im Haus.
So manche große Panne,
lässt keinen Lacher aus.

Manch Finger haben Blasen,
das Ofenblech ward heiß.
In manchen Bodenvasen,
zweigt es um jeden Preis.

Der Regen klopft an Scheiben,
der Lichterbogen schwippt.
Zum Glück lässt er es bleiben,
da das Wetter kippt.

Man nutzt die Gunst der Stunde,
besucht den Weihnachtsmarkt
und schlemmt in froher Runde,
solang das Auto parkt.

Was für ein Wünschen, Hoffen,
die Liste ist noch lang.
So manches ist noch offen,
bald wird es eng im Schrank.

Er muss gar viel verstecken,
manch Fach ist streng geheim.
Um Neugier nicht zu wecken,
schließt man die Käufe ein.

In ungefähr zwei Wochen
ist alles schön verpackt.
Und wie zuvor versprochen,
wird manche Nuss geknackt.

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Twity-Autor, 06.12.2018
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Der Nikolaus im Kindergarten


Der Nikolaus hängt an der Tür,
und viele Kinder warten.
Sein dichter Bart steckt felsenfest,
sein warmer Mantel schweißt den Rest,
er stöhnt im Kindergarten.

Ein Holzspalt zerrt am weißen Bart,
er will den Scherz nicht lassen.
Und plötzlich macht es schnipp und schnapp,
dann fallen kleine Strähnchen ab,
als Hände kräftig fassen.

Der Nikolaus ist jetzt bereit
die Kinder zu erfreuen.
Die ersten stürmen schon herbei,
als wenn es das Normalste sei,
weil sie ihn nicht scheuen.

Manch Popelfratz singt gleich ein Lied,
es folgen noch Gedichte.
Und weil sie alle artig sind,
bekommt alsbald auch jedes Kind,
ein Stiefel von der Fichte.

Der Nikolaus hat sie verziert,
mit kleinen roten Säcken.
Da hielten sie noch Mittagsschlaf,
und jetzt bedanken sie sich brav,
weil sie voll Freude stecken.

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Twity-Autor, 21.11.2018
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Die Krähe wirft die Haselnuss

Eine kluge Krähe
flog unter einem Strauch.
Jener trug noch Blätter
und mein Haupthaar auch.

Ich stand bei einer Linde,
als ich die Krähe sah.
Die Nuss in ihrem Schnabel,
war groß und wirklich da.

Sie wollte sie verstecken,
an jenem Busch und Ort.
Zwischen dichten Zweigen,
sie flog dann lieber fort.

Sie hatte mich gesehen,
und fürchtet um die Nuss.
Ich blieb und schaute weiter
und grinste mit Genuss.

Dann flog sie Richtung Fahrbahn
und warf sie aus der Luft.
Ein Auto knackt die Schale
und sie folgt jenem Duft.

Sie läuft zu jener Stelle
und schaut auf den Verkehr.
Und als die Ampel schaltet,
war schon die Schale leer.

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Twity-Autor, 11.11.2018
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Verzweiflung


So mancher bangt bei einem Tief,
die Welt dreht sich stets weiter.
Manchmal läuft gar etwas schief,
so ist das Leben, leider.

Verzweiflung hat noch nie genützt,
sie raubt nur Kraft und Geist.
Wenn man beides nutzt und schützt,
wird es besser, meist.

Handeln hilft in jeder Not,
Nichtstun macht sie schlimmer.
Ist so manches nicht im Lot,
hilft Bewegung, immer.

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Twity-Autor, 11.11.2018
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Samhain (Halloween)


Bald gruselt es gewaltig,
die Hexen schwirren aus.
Und kleine Kindermonster
klingeln Haus für Haus.

Gib Süßes oder Saures,“
rufen sie im Chor.
So mancher Geister-Kürbis
ziert dabei Haus und Tor.

Vampire machen Streiche,
erlauben sich gern Spaß.
Wenn sie nichts erbeuten,
kennen sie kein Maß.

Teufel und Gespenster
ziehen durch die Nacht.
Erschrecken ihre Nachbarn,
weil's ihnen Freude macht.

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Twity-Autor, 23.10.2018
© by Twity-Autor